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 Der Weg des Windes

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AutorNachricht
Anti
Feuriger Fortgeschrittener
Feuriger Fortgeschrittener


Anzahl der Beiträge : 26
Anmeldedatum : 26.05.08

BeitragThema: Der Weg des Windes   Mo Mai 26 2008, 21:56

12.3.2008

Der Weg des Windes
Josuah Klett
Es erheben sich vor mir gewaltige Fronten
Wüsste ich doch nur, wie diese entstehen konnte,
so wäre es für mich ein leichtes über all dies hinwegzusehen!
Wären doch nicht nur Fehler zu begehen…
Diese, jene Front direkt vor mir
Sie ist fähig zu zerstören all diese Gier!
Zeitig, und durchaus nachwirkend
Doch nun beschaue ich diese Front aus Wirbelwinden, bedenkend

Gibt es einen Lauf, einen Weg
Etwas, woraus man Hoffnung hegt
Für dies, für die Zukunft, fürs Leben
Soll es in dieser Zerstörungswut denn einen Sinn geben?

Schneidende Winde, messerscharf
War es ein Leben, das man mit dem Schreiten in ihn davon warf?

Sanft, sowie hart pirscht er sich über seinen Weg heran
Gibt es etwas, was ihm daran hindert, daran, dass er kommt voran?
Er kann so sehr wüten, so viel zerstören
Wer will nur so ein Unheil beschwören?
Niemand,
nur jeder mag sich verstecken, haben es denn alle schon erkannt?

Nun steht man dort schon, vor der tödlichen Klingen
Gepeinigt durch niederschmetternden Regen und anderen Dingen

Doch so wie er wirkt zerstörend
So ist er doch begleitend –
Der Wind
Fühlst du dich einsam, so ist er an deiner Seite – geschwind!
Er sinkt und steigt, heute wir morgen
Hat nicht einmal Sorgen
Wo soll nur sein dessen Anliegen?
Zwischen all diesen Lügen und Intrigen?
Mein Bedürfnis, ja, das bist du!

Mögen mich tosende Stürme tragen, Meile für Meile
Würde mich ständig derselbe Schmerz ereilen,
ich wäre dich immer wieder bei dir!
Also lass mich davon schweben, warte einfach nur auf mich, gerade hier
Und so werden wir gemeinsam schweben,
zusammen, nach diesem schweren Beben!
In den Gedanken, des jeweils anderen

Regentropfen frierend zu Schnee
Ist es die Eiseskälte mit der dies geschehe!

Wind verstummend in eine leichte Brise,
Die sich zaghaft fortbewegt, hier über diese Wiese

Etwas wie Liebe, wandelnd in Hass und Schmerz
Selbst mit dieser leichten Brise verwehend dieses Herz
Es ist unerklärlich wie kläglich,
wie all dies scheitert, und jeder nun endete, weinerlich

Doch selbst ohne Herz, so verweile ich bei mir
Bin immer noch derselbe, stets hier
Auch wenn ich fern ab bin von dir,
es nicht weiter gibt dieses wir!

So lass mich hoffen auf den Morgen und den Tag
Gehend mit dem Wind, eine Gefahr, die ich wag
Und so wird alles gehen, wachsen und scheitern
Zuziehen, verstecken und doch aufheitern
Wie das Wetter, so auch ich
So klammere ich mich an dieses Band, eben an dich,
lasse nicht los, kann es nicht gehen lassen,
Doch kann ich es nicht fassen,
denn ich brauche dich wirklich!

So verstummt irgendwann auch der gewalttätigste Orkan,
und so endet auch dieser Wahn –
Der Hass!
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